« VIVE LE JAZZ ! « 

- Jazz aus Frankreich bei EURO Jazz 21’ am Rhein in 2008 –

 

Begegnungen mit dem französischen Jazz sind schon immer ein besonderes Erlebnis gewesen und sind es bis heute, egal ob man die sog. Großen (Texier, Humair, Sclavis, Portal) oder die junge Generation erlebt. Vielfalt, Ausdruckskraft, gelungene Bühnenpräsenz und Spielfreude zeichnet die französische Szene in besonderer Weise aus.

Viele Projekte der letzten Jahre in Köln, oft vom Institut Francais de Cologne auch zusammen mit Jazz am Rhein e.V. haben diesen besonderen Akzent deutlich gemacht.

Nun gehen die beiden Partner einen Schritt weiter, konzentrieren ihre gemeinsamen Präsentationen auf drei Wochen im Oktober und einige Tage Ende November mit der neuen Festival-Reihe „Vive le Jazz“.

Es sind nicht die üblichen durchreisenden Musiker zu erleben, sondern ausgesucht Aktuelles:

Da ist einer der Großen, Louis Sclavis, der im Trio mit sehr jungen Musikern zu hören ist. Die junge, aber schon europaweit etablierte Szene vertreten Mederic Collignon und Manu Kodija, während OZMA aus Straßburg zeigt, was die junge Generation kann.

In den letzten Jahren waren immer wieder Projekte von Jazz am Rhein e.V. zu erleben, in denen französische und rheinische Musiker zusammen neue Wege gingen. Dieses Mal sind es Daniel Kasimir, Sebastien Boisseau und Alban Darche von der Initiative Yolk aus Nantes gemeinsam mit der Kölner Pianistin Laia Genc, Kölner Jazzpreisträgerin des Jahres 2007, die ein Jahr in Paris studiert hat.

Köln und Paris sind nicht ohne Grund die beiden bedeutendsten Jazz-Ausbildungsstädte der beiden Länder. So wird es noch ein Projekt geben, in dem Riccardo Del Fra und Hans Lüdemann Studenten von beiden Konservatorien präsentieren. Das Konzert in Köln wird der Abschluss einer Tournee von Nancy über Paris und Luxemburg sein.

Ergänzt werden soll das Projekt durch eine Podiumsdiskussion über die möglichen Wege der Zusammenarbeit sowie die Aufführung eines vom Jazz inspirierten französischen Films.

 

Vive le Jazz wird bereits jetzt von den französischen Partnern als ein in die Zukunft weisendes Projekt angesehen, das zu einer festen Institution in  der europäischen kulturellen Begegnung werden soll wie zum Beispiel JAZZDOR in Berlin.

Partner des Projekts in diesem Jahr sind das Institut Francais de Cologne, der Verein Jazz am Rhein e.V., der Stadtgarten, das Loft und die Musikhochschule in Köln. Unterstützt wird das Projekt durch das Bureau Export de la Musique Francaise in Berlin, das Kulturamt der Stadt Köln und die Kunststiftung NRW. Der Deutschlandfunk schneidet das Konzert des Manu Kodija Trios mit